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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Steward O´Nan - Das Glück der anderen / A Prayer for the Daying

Klappentext:

In einer amerikanischen Kleinstadt bricht eine Seuche aus.
Jacob Hansen, Sheriff, Leichenbestatter und Pastor, muss hilflos zusehen, wie die Bewohner seine Warnungen vor der Krankheit in den Wind schlagern und alle Quarantänemassnahmen missachten.
Die Zahl der Toten wächst dramatisch, von der friedlichen Dorfidylle ist nichts mehr zu spüren.
Panik bricht aus. Und Jacob Hansen muss sich entscheiden: zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und der Rettung seines privaten Lebensglücks.


Mein Fazit:

Jacob Hansen ist Sheriff, Prediger und Leichenbestatter in einer Kleinstadt in Amerika.
Und plötzlich bedrohen gleich zwei Katastrophen die Stadt Friendship: Diphterie ist ausgebrochen und durch die Dürre kommt ein Feuer unaufhaltsam auf den Ort zu.
Nach und nach sterben die Einwohner und für Jacob beginnt eine schreckliche Zeit in der sein Glaube auf dem Prüfstand steht.
Kann man das Glück aller anderen über das eigene stellen ohne sich zu verlieren?

Steward O´Nan hat hat seine Geschichte in der "Du-Form" (in der 2. Person) geschrieben und das ist sehr verwirrend.
Eigentlich sollte man meinen, dadurch kann man sich noch besser in die Geschichte einfühlen, aber dem ist leider nicht so.

Ein schockierendes Buch, das aber auf gewisse Weise zum Nachdenken anregt.
Allerdings gibt es so manche Szene, die ich am liebsten nicht gelesen hätte. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven.

Durch die verwirrende Schreibweise und einige schreckliche Szenen die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen, gebe ich dem Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rezension: Richard Yates ~ Ruhestörung / Disturbing the Peace

Klappentext:

John Wilder führt das perfekte Leben: Im trauten Eigenheim wartet eine ihn liebende Frau täglich auf seine Rückkehr aus dem Büro, wo er sich eine vielversprechende Karriere als Anzeigenvertreter aufgebaut hat.
Seine Abende verbringt er auf Cocktailpartys und die Wochenenden mit der Familie auf dem Lande. Alles scheint gut.
Doch wenn John ehrlich zu sich ist, dann weiß er, dass tief in ihm schon seit Langem etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist – etwas droht, die Ruhe zu stören …


Mein Fazit:


John Wilder, ein Mann der durch seine Trunksucht nach und nach alles verliert:
seine Familie, seinen Job, indem er sehr erfolgreich ist, seine Geliebte und zuletzt sogar seine Träume.
Er erleidet mehrere Nervenzusammenbrüche und landet in geschlossenen Anstalten.
Am Anfang kann er sich immer wieder ins Leben zurückkämpfen, aber irgendwann scheint sein Geist so zerrüttet zu sein, dass es für ihn keine Zukunft außerhalb der Anstalt zu geben scheint.

Richard Yates schreibt direkt und desillusionierend und dennoch fesselt das Buch den Leser.
Man fühlt mit John mit, möchte seine Hand halten und trotzdem den Blick abwenden und ihn alleine in seiner chaotischen Welt lassen.

Teils war ich etwas verwirrt, ob sich die Dinge wirklich so zutragen oder ob sie so nur in John´s Kopf stattfinden.
Das Buch endet sehr abrupt und lässt zuvieles offen, das hat mich etwas gestört.
Deshalb bekommt das Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne von mir.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Rezension: Mitch Albom ~ Nur einen Tag noch / For one more Day

Klappentext:

Chick Benedetto ist in einer Sackgasse angelangt: Die Ehe mit seiner Frau Catherine zerbricht, seine Tochter kehrt sich völlig von ihm ab, und dann verliert er auch noch seinen Job.
Immer tiefer gerät er in einen Sumpf der Verzweiflung, bis er eines Tages den Entschluss fasst, seinem verpfuschten Leben ein Ende zu setzen: Er fährt nach Pepperville Beach, die Stadt seiner Kindheit, und stürzt sich von einem alten Wasserturm.
Wie durch ein Wunder überlebt er – und traut seinen Augen nicht, als er plötzlich seiner verstorbenen Mutter Posey gegenübersteht.
Jahrelang hatten ihn Schuldgefühle gequält, weil er sie in ihrer letzten Stunde allein gelassen hatte, doch nun gewährt das Schicksal den beiden einen Tag – einen Tag, um all das nachzuholen, was sie ein Leben lang versäumt haben.
Und Chick begreift zum ersten Mal, was seine Mutter aus Liebe zu ihm alles auf sich genommen hat.

Mein Fazit:

Chick hat alles verloren, vorallem seinen Lebensmut. Als er sich umbringen will, passiert ihm etwas unglaubliches.
Er darf noch einmal einen Tag mit seiner eigentlich bereits verstorbenen Mutter Posey verbringen.
Im Laufe des Tages beginnt er zu begreifen, was seine Mutter alles für ihn und seine Schwester auf sich genommen hat und schließt alle Lücken, die im Puzzle seiner Vergangenheit noch fehlen.

Mitch Albom hat eine angenehme und einfühlsame Schreibweise.
Mich hat selten ein Buch so sehr emotional aufgewühlt.

Man legt dieses Buch aus der Hand und hat das Bedürfnis seiner Mama (sofern sie noch lebt) sofort zu sagen, wie sehr man sie liebt.
Das Buch macht einem sehr bewusst, dass man es selbst in der Hand hat, bestimmte Dinge zu sagen und zu fragen, solange man noch Zeit dazu hat.

Das Ende des Buches hat mich zu Tränen gerührt.
Ich kann jedem nur empfehlen Taschentücher bereitzulegen :)

Das Buch ist stark und bewegend und bekommt von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  Sterne

Sonntag, 29. September 2013

Rezension: Lucinda Riley ~ Das Mädchen auf den Klippen

Klappentext:

Ein Haus an den Klippen. Eine schicksalhafte Liebe. Ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat.
Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an.
Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Mein Fazit:

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen dass mich emotional so sehr berührt hat.

Lucinda Riley hat eine Familiengeschichte geschrieben, gespickt mit interessanten Charakteren, rätselhaften Familiengeheimnissen und schicksalhaften Verstrickungen.
Ein romantisches, geheimnisvolles und auch trauriges Buch.

Die Handlungsorte wechseln zwischen Irland, London und New York.


Das Ende hat nochmal eine überraschende Wendung genommen und ich habe lange nicht mehr am Ende eines Buches geweint.
Also bitte Taschentücher bereithalten :)

Mich hat das Buch gefesselt und es bekommt von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne