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Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension: Thomas Dellenbusch - Chase, Jagd auf die stumme Dichterin

Ebook: 75 Seiten
Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch; Auflage: 1
Erscheinungsdatum: 14. November 2015


Inhalt:

Enrique "Rique" Allmers ist Inhaber eines Hamburger Security Unternehmens. Als ihn am Fischmarkt eine junge Frau umrennt, beschützt er sie vor ihren Verfolgern.
Die beiden fliehen, aber man ist ihnen schon mit Verstärkung auf den Fersen.
Rique weiß nicht, wer sie ist oder wer ihre Verfolger sind.
Auch weiß er nicht, warum man hinter ihr her ist. Denn sie spricht nicht mit ihm ...





Mein Fazit:

Katja ist eine junge, mutige und taubstumme Frau, die auf der Flucht vor brutalen Männern ist.
Am Fischmarkt in Hamburg rennt sie Enrique um und er hilft ihr zu fliehen.
Nach und nach entwirrt sich das Geheimnis um Katja´s Flucht.....
Mehr möchte ich über die Geschichte nicht preisgeben, da das Ebook nicht lang ist und sonst zuviel verraten wird.


Chase ist ein kurzes, aber wortgewaltiges Ebook. 
Mit 75 Seiten ist es nicht lang, aber vollgepackt mit rasanten Handlungen, jeder Menge Charme, viel Spannung und auch etwas Romantik.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und man fliegt nur so über die Seiten.

Das Cover passt absolut zum Inhalt der Geschichte und wirkt geheimnisvoll.

Der Leser befindet sich ab der ersten Seite mitten im Geschehen.
Erklärungen werden kurz gehalten, diese reichen aber vollkommen aus, um die Geschichte und die Protagonisten authentisch wirken zu lassen.
Das Ebook hat mich von der ersten Seite an gefesselt und es bekommt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir.

Montag, 26. Oktober 2015

Rezension: Emily Thomsen - Das Nimbusmädchen (Seelenliebe 1)

Erscheinungsdatum: 2. September 2015
Taschenbuch: 446 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform


Inhalt:

Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde.
Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon.
Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten.
Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer.
Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann.
Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.


Mein Fazit:

Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr wegen einem Supervulkanausbruch.
Um überleben zu können, wurde eine riesen Glaskuppel gebaut, in der die Menschen nun leben, geschützt vor der Eiszeit.

Naemi ist 17 Jahre alt und hat gerade ihre Mutter verloren.
Sie ahnt nichts von ihrer Gabe, fühlt sich allerdings meistens als Aussenseiter.
Als sie sich wegschleicht um ihren 17. Geburtstag mit ihren beiden besten Freunden zu feiern, begegnet sie Galad.

Galad ist kein Mensch, er ist ein Scion. 
Sein Heimatplanet wurde vom Imperator Tyrzon versklavt. Die Scions, die ihm nützlich erscheinen, müssen für ihn arbeiten, deren Familien und andere Mitglieder auf dem Planeten werden entweder getötet oder als Druckmittel behalten.
Galad hasst Tyrzon und dass er für ihn arbeiten muss.

Er hat eine besondere Gabe, als einziger seines Volkes und ist deshalb wichtig für Tyrzon: Nur er kann die Hüterinnen verschiedener Planeten töten. 

Als er sich weigert Naemis Mutter zu töten, demonstriert Tyrzon seine Macht und lässt ein Mitglied seiner Familie töten. Um ihn nicht mit einem weiteren Mord zu belasten, tötet sich Naemis Mutter selbst.
 

Galad hat Naemi im Wald aufgelauert, da er auch sie töten soll.
Als er sie berührt, passiert etwas mit ihm, dass er selbst nicht in Worte fassen kann.
Obwohl seine und die Familie seines besten Freundes Rome gefährdet sind, bringt er es nicht über sich Naemi zu töten. 
Wird er dadurch seine Familie verlieren? 
Erwacht Naemi's Gabe rechtzeitig um ihren Planeten zu beschützen? 


Der Roman ist komplex, flüssig, spannend und teilweise beklemmend.

Dennoch gibt es auch humorvolle Szenen und die Geschichte fesselte mich von der ersten Seite an.
 

Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Galad und Naemi geschrieben.
Der Perspektivenwechsel macht das Buch noch spannender und lässt die Protagonisten sehr autenthisch wirken.


Da Emily Thomsen das Buch als Zweiteiler geplant hat, bleiben am Ende einige Fragen offen und manche Handlungsstränge laufen nicht zusammen.
Dennoch hat der 1. Teil ein gelungenes Ende und der Leser ist gespannt wie es weitergeht.

Ich finde das Buch großartig und vergebe deshalb :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne!

Dienstag, 20. Januar 2015

Rezension: Kim Harrison - Blutspur

Taschenbuch: 592 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag
Original Titel: Dead witch walking


Inhalt:
Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt.
Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur.
Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …


Mein Fazit:

Ein Virus, den ausgerechnet eine genmanipulierte Tomate überträgt, rottet einen großen Teil der Menschheit aus. Da die Menschen den sogennanten "Inderlandern" nun zahlenmäßig nicht mehr überlegen sind, haben die "Sagengestalten" (Vampire, Hexen, Werwölfe...) ihre Tarnung aufgegeben und man lebt Tür an Tür. Auch wenn das so manches mal große und kleine Probleme mit sich bringt..

Rachel Morgan ist eine sympathische und schusselige junge Hexe und Kopfgeldjägerin.
Zusammen mit Jenks, ein kleines Feenartiges Wesen und dutzendfacher Familienvater , ist sie auf der Jagd nach finsteren Kraturen die sich strafbar machen.
Als ihr ein gefangener Leprechaun einen Handel vorschlägt, geht sie darauf ein und schmeisst ihren Job in der magischen Sicherheitsbehörde hin und gründet mit Ivy, einer hübschen Vampirin und Jenks eine eigene Agentur.
Der Sitz der Agentur entpuppt sich als eine alte Kirche und Rachels gesamtes Hab und Gut wurde mit negativen Zaubern belegt.
Mit Ivy unter einem Dach zu wohnen birgt Gefahren, da diese sich nicht immer so gut im Griff hat wie sie sollte und als Rachel merkt dass ihr ehemaliger Chef sie lieber tot als lebendig sehen möchte, ist das Chaos komplett.
Da hilft nur noch eins: Die eigenen Zauber selber herstellen und Trent, dem attraktiven, aber gefährlichen Mann und Gangster, das Handwerk zu legen.
Aber wären da nicht die bösartigen Fairies die Rachel töten wollen und wieso ist ihr Trent immer einen Schritt voraus?

Blutspur ist der Auftakt zu Kim Harrisons Mysterie-Reihe um Rachel Morgan.
Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy, Action und WG-Komödie. 
Kim Harrison hat einen flotten und amüsanten Schreibstil und ich musste des öfteren über die Dialoge zwischen Rachel, Jenks und Ivy schmunzeln.

Das Trio aus Rachel, Ivy und Jenks hatte ich bereits nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen.Gerade Rachel´s Tollpatschigkeit  macht sie so charmant und dass sie immer wieder auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen ist um aus einem Schlamassel herauszukommen, macht sie authentisch und liebenswert.

Ich habe das Buch nun das zweite mal gelesen und ich fand es wieder amüsant und fesselnd.
Ich kann das Buch nur jedem Fantasy Fan empfehlen :)

Das Buch bekommt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir!



Mittwoch, 26. November 2014

Rezension: Juliane Käppler ~ Summers Lost



Autorin: Juliane Käppler
Erscheinungsdatum: 15.10.2014
Format: eBook

Beschreibung:
Sie kommen aus einer Welt, aber sie sind sieben Sommer voneinander entfernt.
Für eine Mutprobe soll sich Katharina Conelli einen Luxuswagen "borgen". Die Sache geht gründlich schief, denn sie wird vom Besitzer überrumpelt.
Hals über Kopf verliebt sie sich in Alex Levi, obwohl sie zuerst glaubt, dass sie nichts gemeinsam haben. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall:
Beide stammen aus angesehenen Familien und haben etwas anderes vor, als den für sie vorgesehenen Weg des Erfolgs zu gehen.
Ihre Faszination für das Tauchen verbindet sie bis das Schicksal sie auseinanderreißt.
Sieben Sommer später begegnen sie sich im Süden wieder: als Fremde, die sich verhängnisvoll vertraut sind.




Mein Fazit:

Katharina ist eine unglückliche junge Frau, deren Eltern ein Confiserie-Unternehmen besitzen.
Sie ist reich, hat daran aber absolut kein Interesse.
Ihr Vater ist ein eiskalter Geschäftsmann und ihre Mutter eine Alkoholikerin, das Verhältnis zwischen beiden ist frostig und nur nach aussen hin intakt.
Katharina zählt die Tage, bis sie nach dem Abitur endlich wegziehen kann und ihren Traum, das tauchen, endlich leben kann.
Sie lernt eine Gruppe Skateboarder kennen und muss eine Mutprobe bestehen: Sie soll sich ein Auto "ausleihen" und damit durch Stuttgart fahren.
Der Besitzer, Alex Levi, erwischt sie, hift ihr aber die Mutprobe zu bestehen.
Er kommt ebenso wie sie aus reichem Hause und hat genau wie sie andere Pläne als seine Eltern für ihn vorgesehen haben und er teilt mit ihr die Leidenschafts fürs tauchen.
Die beiden verlieben sich ineinander, aber alles kommt anders als man denkt...


Katharina und Alex sind sehr sympathische Charaktere.
Ich habe die beiden sehr schnell in mein Herz geschlossen und mit den beiden gelitten, mitgefiebert und mich gefreut.
Die Autorin schreibt in ihrem Buch über Liebe und Hass, aber auch über Freundschaft.
Die Tauchszenen sind sehr lebendig und detailliert beschrieben und obwohl ich noch niemals tauchen war, habe ich nun einen ungefähren Einblick in diese Welt bekommen und stelle es mir toll vor.

Die Story ist toll und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten :)

Mir hat das Buch sehr gefallen und deshalb bekommt es von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne :)




Freitag, 11. April 2014

Rezension: Jörg Olbrich ~ Hilmer, der Lemming der nicht sterben wollte

Autor: Jörg Olbrich
Erscheinungsdatum: 5. April 2014
Verlag: neobooks Self-Publishing
Seitenzahl der Ebook Ausgabe: 178 Seiten



Inhalt:

Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15 Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen.
So schafft es das Volk von König Helmut seine Bevölkerungszahlen konstant zu halten.
Einst war es der Prophet Wonibalt, der als erster eine Gruppe von Lemmingen zum Todesfelsen geführt hatte. Seit diesem Tag ist es für jedes Mitglied dieser Rasse eine Ehre, dem Propheten ins gelobte Land zu folgen.
So ist es Brauch. So ist es Sitte. Bisher hat dagegen auch nie ein Lemming protestiert.
Außer Hilmer! 


Mein Fazit:

Jeder Lemming wird von Geburt an auf seinen ehrenvollen Tod, mit Vollendung des 15. Lebensmonat, vorbereitet und auch Hilmer hatte sich gemeinsam mit seinen Cousins Turgi, Torgi und Targi auf das gelobte Land gefreut. 
Als er dann aber auf dem Felsen steht, begreift er den Irrsinn des ganzen und macht einen Rückzieher.

Wieder zuhause angekommen, öffnet ihm sein Nachfolger die Tür, sein Weibchen hatte sich sofort einen neuen gesucht.

Bei seinen Cousins und dem König Helmut stößt er nur auf Unverständnis und Entsetzten, da er die Familienehre beschmutzt hat.
Dieser lässt ihn direkt ins Gefängnis werfen. Dort lernt er Hörg und Henni, die persönlichen Wissenschaftler des Königs kennen.
Diese basteln an einer Verhütungspille in Form eines Kaubonbons, damit sich keine Lemminge mehr vom Felsen stürzen müssen. König Helmut fand diese Idee natürlich gar nicht gut und ließ die beiden einsperren.

Als Hilmer erfährt dass die heiligen Schriften, die den Tod der Lemminge besagen, ihm helfen können, befreit er sich mit Hilfe der beiden Wissenschaftler und macht sich auf eine gefährliche und geheimnisvolle Reise.....


Das Cover ist niedlich, man sieht einen Lemming, der an einem Ast hängt.
Man sollte allerdings nicht nur ein niedliches Kinderbuch erwarten, denn es geht auch um die radikale Art und weise, wie Lemminge eine Übervölkerung vermeiden, Massenselbstmord. 

Jörg Olbrich schafft es mit seiner lustigen Geschichte den Leser sehr schnell in seinen Bann zu ziehen.
Der flüssige und lockere Schreibstil, rundet das Lesevergnügen noch zusätzlich ab.
Die skurillen Szenarien haben mich oft auflachen lassen und man bangt, leidet und schmunzelt mit Hilmer.

Das Buch ist absolut lesenswert und bekommt   :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne von mir!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Rezension: Cierra Kass ~ Selection

Inhalt:

Die Chance deines Lebens?

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt.
Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten.
Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis?
Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt?
Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Mein Fazit:

Die Überreste von Amerika wurden nach dem 4. Weltkrieg zum Land Illeà. Die Bevölkerung ist in 8 Kasten eingeteilt und je höher die Kaste, umso höher der Standart.

America ist eine hübsche junge Frau, die in Kaste 5 aufwächst. Aspen, der Nachbarjunge aus der 8. Kaste, ist ihr heimlicher Freund, mit dem sie sich Nachts im Baumhaus in ihrem Garten trifft.

Eines Tages bekommt America einen Brief des Königspaares, da der Prinz nach einer Frau sucht.
Alle Jungfrauen ab 16 dürfen sich bewerben.
Da die zukünftige Prinzessin und deren Familie in Kaste 1 aufsteigen, drängt ihre Mutter sie dazu, sich anzumelden. America weigert sich, da sie Aspen liebt, aber als auch er sie dazu ermutigt, meldet sie sich an. Da sie meint sowieso niemals ausgewählt zu werden, macht sie sich keine weiteren Gedanken darüber.

Doch dann wird ausgerechnet sie ausgewählt!
Im Fernsehen tritt Prinz Maxon sehr eingebildet und steif auf und America glaubt einem arroganten und oberflächlichen Prinzen zu begegnen. Doch zu ihrem Erstaunen und nach einigen Missverständnissen
erkennt sie, dass der Prinz so gar nicht ist, wie sie es erwartet hatte und es auch unter den Bewerberinnen durchaus Neid und Feindschaften gibt...


Selection ist der 1. Band einer dystopischen Triologie.
Das Cover ist wunderschön und hat mich gleich magisch angezogen. 

Kierra Cass hat eine Mischung aus dem Bachelor und Walt Disney erschaffen und es ist ihr eine sehr gute Mischung gelungen.
Sie schafft es innerhalb kürzester Zeit den Leser zu verzaubern und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch den jugendlichen Schreibstil lässt sich das Buch einfach und leicht lesen.

America und Maxon sind mir nach kurzer Zeit ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelacht und gelitten.
Selection hat eindeutig Suchtpotential und ich freue mich sehr auf den 2. Band, der am 20.2.2014 erscheint.
Das Buch bekommt von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne.




Donnerstag, 6. Februar 2014

Rezension: Rita Falk - Dampfnudelblues

Klappentext:

Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen:
»Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz …




Mein Fazit:

Franz Eberhofer ist Dorfpolizist und wohnt in Niederkaltenkirchen, in einem umgebauten Saustall auf dem Hof seines Vaters. Seine Oma ist schwerhörig, liebt Schnäppchen, grantelt gerne rum und kocht göttlich. 
Sein Bruder Leopold  hat eine 3 Monate alte Tochter namens Uschi (von Franz auch liebevoll Sushi genannt) mit seiner thailändischen Freundin Panida. Die kleine Uschi ist Franz suspekt, vorallem da sie sich nur auf seinem Arm beruhigen lässt.
Und dann gibt es noch Susi, das Techtelmechtel vom Eberhofer. Als er sie auf ihre beginnende Cellulite aufmerksam macht, fährt sie ohne Franz in den Urlaub nach Italien und lacht sich dort einen Italiener an.


Als das Haus des Realschuldirektors Höpfl  mit dem Spruch "Stirb du Sau" verunziert wird, denkt Eberhofer erst an einen Jungenstreich. Dann verschwindet Höpl jedoch spurlos, taucht allerdings einige Tage später unverhofft wieder auf.  Eigentlich sollte somit alles wieder ok sein, aber ein paar Tage später wird Franz zu einer "Bahnleich" gerufen, deren abgetrennter Kopf als der Schädel des Schulleiters identifiziert wird. Und Franz steckt mitten  in einem turbulenten Kriminalfall, den man in Niederkaltenkirchen so gar nicht vermuten würde…
 
Rita Falk hat ein tolles Provinzkrimibuch geschrieben, mit viel Humor, skurrilen Charakteren und viel bayerischem Charme. Ich habe oft geschmunzelt und sehr viel gelacht.

Im Fokus der Geschichte steht eher das Privatleben der Familie Eberhofer, weniger der dennoch spannende Kriminalfall. Das hat mich aber nicht gestört, denn den meisten Spaß hat der Leser eh zwischen den Eberhofers und ihren Nachbarn.

Das Buch ist toll und bekommt von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne.


Dienstag, 4. Februar 2014

Rezension: Bettina Belitz ~ Luzie & Leander, verflucht himmlisch

eBook: 143 Seiten

Klappentext:

Luzie Morgenroth und Leander von Cherubim kommen blendend miteinander aus wenn Luzie nicht gerade ihren Lieblingssport Parkour betreibt. Denn Leanders Job als unsichtbarer Wächter ist es, Luzie zu beschützen, ohne dass sie etwas davon mitbekommt. Keine leichte Aufgabe bei einem Mädchen, das lieber mit Jungs über Dächer klettert und auf Geländern balanciert, als zu Hause zu sitzen oder zum Ballett zu gehen. Eines Tages hat Leander genug. Er tritt in Streik und ahnt nicht, dass damit die Probleme erst beginnen.


Mein Fazit:

Luzie ist ein 13-jähriges Mädchen, dass kein rosa mag und deren größtes Hobby "Parcour" ist. 
Sie übt die Sportart mit Serdan, Billy und dem Nachbarsjunge Guiseppe aus.
Ihre Mutter ist eine ehemalige Diskuswerferin, heute Turnlehrerin und ihr Vater ist Bestatter.
 

Luzie möchte einen Herbstrun machen, doch plötzlich geht es ihr gesundheitlich gar nicht gut. Sie möchte sich aber nicht vor den Jungs blamieren und legt los.
Doch wie bei allen vorigen Runs, geht etwas schief und sie erwacht im Krankenhaus. 


Aber sie bleibt nicht allein, Leander taucht in ihrem Zimmer auf. 
Er ist von der Sky-Patrol (Körperwächter) und wurde von seinem Vater verbannt, weil er sich weigerte weiterhin auf Luzie aufzupassen. 
Er ist zwar nicht mehr körperlos, doch sehen kann ihn nur Luzie. 
Welche ungeahnten und lustigen Folgen die Situation haben wird, ahnen beide nicht...

Bettina Belitz hat ein humorvolles Jugendbuch geschrieben, dass flüssig zu lesen ist.
Mit witzigen Dialogen zwischen Luzie und Leander bringt sie ihre Leser zum schmunzeln und ich musste teils herzhaft lachen.

Die Figur von Leander ist toll. Einerseits der angeberische, der sich viel auf seine Herkunft einbildet und andererseits der Hilflose, der sich nun mit einem eigenem Körper auseinander setzen muss. Herrlich beschrieben :) 

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, es hat mir viel Freude bereitet.

Ich bin schon gespannt auf die nächsten Teile und gebe dem Buch  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne.

Freitag, 17. Januar 2014

Rezension: Carina Bartsch ~ Kirschroter Sommer und Türkisgrüner Winter



 

25. Januar 2013
Kirschroter Sommer: 512 Seiten
Türkisgrüner Winter: 464 Seiten
 
Klappentext:

Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. 
Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. 
Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. 
Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?
Geschichten muss man nicht nur lesen, man muss sie spüren. 
Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv: 
Elyas, der Mann mit den türkisgrünen Augen. 
Besonders zu Halloween spukt er in ihrem Kopf herum. Doch was bezweckt er eigentlich mit seinen Avancen? Und wieso verhält er sich nach dem ersten langen Kuss mit einem Mal so abweisend? 
Nur gut, dass Emelys anonymer E-Mail-Freund Luca zu ihr hält. 
Das noch ausstehende Treffen mit Luca sorgt für ein mulmiges Gefühl. 
Dann verstummt auch er. Hat Emely alles falsch gemacht? Sehnsüchtig erwartet: Emely und Elyas are back!


Mein Fazit:

Ich rezensiere beide Bücher miteinander, weil das eine in das andere übergeht. Es ist somit eine Story zusammenhängende Story in zwei Büchern.
Emely freut sich, denn ihre beste Freundin Alex zieht zu ihr nach Berlin. 
Aber zu früh gefreut, Alex zieht ausgrechnet bei Elyas, ihrem großen Bruder ein.
Dieser war Emelys grosse Liebe als Teenie. 
Aber wieso ist sie sich nicht sicher, ob das Gefühl in ihrem Bauch wirklich Hass ist oder doch was ganz anderes? 
Und dann gibt es noch den anonymen Luca, der ihr Emails schreibt und mit dem sie sich auf Anhieb versteht.

Nach und nach öffnet Emily sich Elyas und die beiden schaffen es, einige Missverständnisse der Vergangenheit zu beseitigen.
 Ob das reicht und die beiden sich näher kommen?
Carina Bartsch hat eine zuckersüße Liebesgeschichte geschrieben, die es aber in sich hat.
Es fliegen die Fetzen, es gibt einige Missverständnisse und manchmal möchte man Emily packen und schütteln :)
Die Autorin spricht Gefühle an, die wahrscheinlich jeder kennt. Der erste Liebeskummer, ein gebrochenes Herz, die Angst wieder Vertrauen zu fassen..
Das Ende von Kirschroter Sommer ist ein sehr böser Cliffhanger! Wer das Buch lesen möchte, sollte den zweiten Teil schon zuhause haben. 
Emily hat mich oft an mich selbst erinnert und dadurch hat mich die Geschichte noch mehr berührt.
Also Taschentücher bereit legen :)
Ich liebe diese beiden Bücher und vergebe gerne  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne