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Dienstag, 4. Februar 2014

Rezension: Valentina Berger ~ Der Augenschneider

 1. August 2010

Klappentext:

Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus:
jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht …
Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt.
Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat …

Mein Fazit:

Heinz Martin ist Gerichtsmediziner. Auf seinem Seziertisch liegt eine junge Frau, deren grausame Verletzungen denen der jungen Vivian ähneln. Diese wurde 3 Wochen zuvor tot aufgefunden.
Beiden Frauen fehlen die Augen und ihre Körper sind verstümmelt.

Heinz Martin vermutet hinter den Verbrechen einen Serienmörder, aber der neue Kommissar Moser will nichts davon wissen.
Kurz darauf bekommt Heinz einen Anruf seiner Halbschwester Emilia, diese ist Model. Die getötete Vivian war ihre Kollegin und eine weitere wird vermisst.
Schnell stellt sich heraus dass die unbekannte Tote Luisa ist, das verschwundene Model.

Panische Angst überfällt Emilia, doch sie möchte nicht zu Heinz flüchten und bleibt in ihrer eigenen Wohnung. Ein Fehler wie sich herausstellen wird..
Für Heinz und seinen besten Freund Helmut Wagner beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

Valentina Berger hat einen rasanten Schreibstil und versteht es ihre Leser zu fesseln.
Sie erhält die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht und durch wechselnde Perspektiven, gibt sie einen Einblick in das Denken und Handeln des Mörders.

Was mir nicht gefallen hat ist, dass der Mörder nach einigen Seiten bereits mit Vor- und Nachnamen und seinen Decknamen beschrieben wurde. Dadurch bekommt das Buch nur  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:   Sterne.

Freitag, 17. Januar 2014

Rezension: Wulf Dorn - Phobia

9. September 2013
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten

Klappentext:

Angst hat ein Zuhause

Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill.
Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört.
Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen.
Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen.
Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann.

Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens.
Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben.
Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen.
Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur …

Mein Fazit:

Sarah Bridgewater wohnt mit ihrem Sohn und Mann in einem noblen Stadtteile in London. 
Ihr Mann Stephen befindet sich wie gewöhnlich auf Geschäftsreise, zumindest dachte sie das. 

Am Tag nach seiner Abreise kommt er unverhofft wieder zurück, allerdings stellt Sarah mit Schrecken fest, dass der Mann der im Wagen ihres Mannes kam, seinen Koffer und seinen Anzug trägt, nicht ihr Mann ist.
In der Küche stellt sie den Mann zur Rede, dieser geht aber überhaupt nicht auf sie ein, sondern behauptet er wäre Stephen und weiß Dinge, die eigentlich nur Stephen wissen kann...
Was will er von ihrer Familie und wo ist ihr Mann?

Verzweifelt flüchtet Sarah zu den Nachbarn und nimmt Kontakt zu ihrem Jugendfreund, dem ehemaligen Psychiater Mark Behrendt auf…

Ich finde den Gedanken hiner der Geschichte beängstigend und Wulf Dorn spielt genau mit dieser Angst. Er schafft es den Leser zu fesseln, obwohl man mit Gänsehaut und einem beklemmendem Gefühl liest.
Der Autor verknüpft zwei Handlungspunkte in seinem Roman und verbindet dann beide Schicksale miteinander.
Am Anfang scheint das Handeln des Täters verwirrend, allerdings werden seine Beweggründe nach und nach aufgedeckt und am Ende schließt sich der Kreis.

Sogar auf den letzten Seiten schafft Dorn es noch den Leser zu überraschen.
Ich habe das Buch innerhalb von 5 Stunden verschlungen und gebe dem Buch  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Rezension: Simone van der Vlugt ~ Rettungslos









Klappentext:

Wenn Flucht den Tod bedeutet
Eine junge Frau, ein kleines Kind und ein wahnsinniger Mörder in einem abgelegenen Haus hinter dem Deich.
Fliehen kann Lisa nicht, was also soll sie tun, um das Leben ihres Kindes zu retten?
In ihrem neuen großen Bestseller schildert Simone van der Vlugt eine junge Mutter in einer schier ausweglosen Situation – ein verstörender und absolut packender Psychothriller!




Mein Fazit:

Lisa und ihre sechsjährigen Tochter Anouk leben in einem Haus ausserhalb des Dorfes am Deich. Als sie im Garten Wäsche aufhängt, steht plötzlich ein fremder Mann vor ihr. Sie flieht ins Haus, schafft es aber nicht ihn auszusperren.

Da der Mann gewalttätig ist und mehrere Fluchtversuche scheitern, sind Lisa und ihre kleine Tochter ihm vollkommen ausgeliefert.

Durch Gespräche mit ihm und dem Fernseher erfährt sie, dass er aus einer psychatrischen Klinik geflohen ist und seine Familie umgebracht hat.
Panisch vermeidet sie alles, was ihn provozieren könnte und gibt sich vertrauensvoll ihm gegenüber
Wird er sie und Anouk auch töten?

Das ist mein erstes Buch von Simone van der Vlugt und es hat mir richtig gut gefallen.
Sie fesselt den Leser ab dem 1. Satz und  man verfolgt gespannt die Entwicklung der Geschichte.

Durch die Schreibweise fühlte ich teils die Beklemmung, den Ekel und die Angst, die Lisa durchmachen musste.
Van der Vlugt lässt den Leser bis zum Schluß bangen, ob es nun positiv oder negativ für Lisa und Anouk ausgeht.

Mir hat das Buch gut gefallen und es bekommt von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:   Sterne.



Mittwoch, 16. Oktober 2013

Rezension: Tana French - Grabesgrün

Klappentext:

»Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge.«
Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob Ryan und Cassie Maddox verfolgen, führt sie nur tiefer in ein Dickicht, in dem sich alle Gewissheiten in ihr Gegenteil verkehren.
Und keiner darf erfahren, dass Rob vor vielen Jahren selbst etwas Furchtbares erlebt hat – im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte …

Mein Fazit:


Auf einem Opferaltar, der sich mitten in einer Ausgrabungsstätte befindet, wird eine Zwölfjährige  gefunden. Sie wurde erschlagen und vergewaltigt.
Cassie und Robert, ein erfolgreiches junges Ermittlerduo bei der irischen Polizei übernehmen den Fall. Robert ist das unangenehm, da er den Tatort besser kennt, als ihm lieb ist.
Er ist dort aufgewachsen und war als Kind in ein Verbrechen verwickelt, dass nie aufgeklärt werden konnte, da  er infolge einer Amnesie nichts zur Aufklärung beitragen konnte.
Die einzige die von seiner Vergangenheit weiß ist Cassie.

Das Buch wechselt zwischen wilden Kindererinnerungen, die sich langsam wieder einen Weg in Roberts Bewusstsein bahnen und der Aufklärung des Mordes.

Tana French  schreibt auf einem hohem sprachlichen Niveau.

Die Charaktere von Cassie und Robert sind authentisch dargestellt und die innige und vertraute Freundschaft zwischen den beiden lässt den Leser teils amüsiert schmunzeln.

Nach und nach entwirrt Tana French die Verknüpfungspunkte und der Leser bekommt eine leise Ahnung wer als Täter in Frage kommt.

Das ganze Ausmaß des Tatmotivs ist schockieren, rundet das Buch aber perfekt ab.

Ein spannendes Buch, das teils allerdings etwas langatmig zu lesen war.
Da sich das halbe Buch um das Verbrechen aus Roberts Kindheit dreht, erwartet der Leser eigentlich, dass dieser Fall dann auch aufgelöst wird. Mitnichten! Das hat mich sehr enttäuscht.

Ich vergebe  :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertungHalb: Sterne an das Buch.






Sie hegen eine innige Freundschaft und geben sich gegenseitigen Halt und Stärke.


ll, auch wenn
Im Lauf der Ermittlungen kommen Robs verschüttete Erinnerungen langsam wieder an die Bewusstseinsoberfläche. Und diese Passagen, die Beschreibungen der wilden Kinderspiele inmitten einer urwaldartigen, unberührten Natur, gehören zum Poetischsten, was man derzeit in der Krimiszene lesen kann. Der Roman nimmt sich sehr viel Zeit, um diese einzigartige Atmosphäre heraufzubeschwören - und das tut ihm gut, zumal die Spannung über mehr als 600 Seiten nicht nachlässt, gilt es doch, eine Fülle von Spuren zu verfolgen.
"Grabesgrün" ist ein echter Pageturner für Freunde atmosphärisch dichter Krimis und bietet zudem ein mutiges Ende, denn nicht alles wird am Schluss aufgeklärt. 

Samstag, 5. Oktober 2013

Rezension: Chris Carter ~ der Vollstrecker

Klappentext:

Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten.

Mein Fazit:

"Jeder hat vor irgendetwas Angst, vielleicht keine Phobie im engeren Sinne, aber wenn man nur tief genug gräbt, stellt man fest, dass jeder Mensch sich vor irgendetwas zu Tode fürchtet."
Ist es nicht gruselig wenn man darüber nachdenkt, was einem am meisten Angst macht und sich vorstellt, man wird genau damit auf extremste Art und Weise konfrontiert?

Robert Hunter, der erfahrenste Polizist des Morddezernat I des Los Angeles Police Department und sein jüngerer Partner Carlos Garcia werden mit zwei sehr grausamen Morden konfrontiert.
Ein enthaupteter Priester, dessen Schädel durch einen Hundeköpf ersetzt wurde und eine Frau, die in einem leerstehenden Haus vor einem offenen Kamin bei lebendigem Leib "geröstet" wurde.

Zwei verschiedene Tatorte und zwei verschiedene Tatvorgänge.
Gibt es diesmal zwei verschiedenen Mördern?

Mollie Woods, eine junge Frau die von Visionen gequält wird, meldet sich bei den Detectives.
Sie habe den Mord an dem Priester in ihren Visionen gesehen, aus der Sicht des Mörders.
Und sie wusste Details, die kein Außenstehender kennen konnte.

Kann sie den beiden Ermittlern wirklich helfen?

Chris Carter knüpft mit der zweiten Geschichte um Detective Robert Hunter an sein erstes Buch "Der Kruzifix Killer" an.
Wieder ein Thriller voller grausamer Morde und erschreckender Tatorte.

Ich mag Hunter und Garcia mittlerweile richtig gern :)
Jeder hat seine Eigenarten und der Autor geht in seinen Büchern auch immer auf das persönliche Umfeld  und die Probleme der Ermittler ein. Und genau das macht die beiden noch authentischer.

Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende spannend und es bekommt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Rezension: Chris Carter ~ der Kruzifix Killer

Klappentext:

Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent.
Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren.
Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders.
Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt.
Er mordet auf spektakuläre Weise weiter.
Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Mein Fazit:

Ich habe schon 2 Bücher von Chris Carter gelesen und auch dieses fand ich richtig gut!
Chris Carter führt seine Leser auch diesmal rasant durch detailliert beschriebene bestialische Morde und Szenarien des Schreckens. Für schwache Nerven ist dieses Buch nichts.

Das Buch beginnt mit dem Anruf des Kruzifix-Killers, der Detective Hunters Partner Garcia entführt und in einer eigens konstruierten Todesfalle plaziert hat. Für Detective Hunter gibt es nur einen riskanten Weg seinen Partner zu befreien.
Doch bevor das grauenvolle Szenario aufgelöst wird, beginnt die eigentliche Geschiche, vorallem wie es zu den vorher geschilderten Ereignissen kommen konnte.

Am Ende löst der Autor das Rätsel um den Kruzifix Killer auf und ich war sehr überrascht, den auf diese Person wäre ich nie gekommen.


Ein spannendes und fesselndes Buch, das von mir :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  Sterne bekommt!

Mittwoch, 25. September 2013

Rezension: Ken Follett ~ Das zweite Gedächtnis

Klappentext:

Ein Mann erwacht in einem dunklen, kalten Raum. Er öffnet die Augen und stellt fest, dass er auf dem Fußboden einer öffentlichen Toilette liegt. Und dass er sich an nichts mehr erinnern kann. Ohne einen Cent in der Tasche macht Luke, der Mann ohne Gedächtnis, sich daran herauszufinden, was mit ihm geschehen ist. Bald wächst in ihm der schreckliche Verdacht, dass der Verlust seiner Erinnerung nicht auf natürlichen Ursachen beruht. Hat er etwas gewusst, das so brisant war, dass man ihm die Vergangenheit raubte, um ihn zum Schweigen zu bringen?

Mein Fazit:

Ein Mann ohne Erinnerungen an seine eigene Identität findet sich auf den Straßen Washingtons wieder.
Als er versucht mehr über sich herauszufinden, merkt er verwundert, dass er Kenntnisse über Spionagepraktiken und Raketen besitzt und macht er sich daran, seine Identität Stück für Stück zu rekonstruieren...

Eine spannende Geschichte, die verschiedene Handlungsstränge gekonnt vereint.

Der Autor lässt immer wieder Rückblenden, die die Beziehungen und Entwicklungen der Protagonisten erklären einfließen.
Durch die eingebauten unvorhersehbaren Wendungen, gibt es viel Spielraum für Spekulation und das lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Umso mehr von Luke´s Vergangenheit aufgedeckt wird und umso näher man der gesamten Wahrheit kommt, umso mehr Spannung wird aufgebaut und das Finale lässt den Leser noch einmal so richtig mitfiebern.


Das war mein erster Ken Follett Roman und ich freue mich schon auf den nächsten :)
Das Buch bekommt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir.

Samstag, 21. September 2013

Rezension: Sean Creed ~ Gehetzt

Klappentext:

London. In einem Hotelzimmer des Ritz erwacht der ehemalige CIA-Agent Danny Shanklin - in der Hand ein Sturmgewehr, neben ihm die Leiche eines Mannes, den er noch nie zuvor gesehen hat. Noch völlig benommen stolpert er auf den Balkon und sieht das Unfassbare: Auf dem Platz vor dem Ritz liegen überall Leichen. Eine Limousine brennt, schreiende Menschen laufen ziellos umher. Sämtliche Einsatzkräfte der Londoner Polizei sind auf der Straße. Scharfschützen beziehen Stellung. Inmitten dieses Chaos sieht Danny plötzlich drei Menschen, die ganz ruhig wirken: Eine der Personen hält einen großen Gegenstand in der Hand - und Danny begreift: Dieser Gegenstand ist eine Fernsehkamera - und die ist genau auf ihn gerichtet ...

Mein Fazit:

Bodyguard und Ex-CIA-Agent Danny Shanklin soll in London einen neuen Kunden treffen, doch statt über einen Job zu reden, wird Danny überwältigt und wacht kurz darauf in einem Hotelzimmer im Ritz auf.
Ein Sturmgewehr in der Hand, eine Sturmhaube über dem Kopf und neben der Leiche eines ihm unbekannten Mannes.
Als er durch Schreie angelockt auf den Balkon tritt, sieht er unfassbares:
Vor dem Hotel hat ein Massaker stattgefunden mit mindestens 20 Toten.
Und plötzlich ist eine TV-Kamera auf ihn gerichtet.
Eine Hetzjagd durch London beginnt, denn Danny ist der Hauptverdächtige für das Massaker...

Sean Creeds treibt seine Leser mit einem rasantem Tempo durch die Kapitel.
Die Hetzjagd wird ausführlich beschrieben und manches mal hält man selber die Luft an vor Spannung, weil der Protagonist nur ganz knapp der Festnahme entgeht.

Fast das ganze Buch beinhaltet nur Danny´s Flucht und Teilausschnitte seiner Vergangenheit.
Leider löst der Autor die Geschichte am Ende nur bedingt auf, wahrscheinlich folgt irgendwann eine Fortsetzung.

Manche Zusammenhänge waren für mich nicht greifbar, das lag wahrscheinlich an dem rasantem Schreibstil.
Ich vergebe :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:  Sterne.

Donnerstag, 19. September 2013

Rezension: Andreas Winkelmann ~ Blinder Instinkt

Klappentext:

Ein entführtes Mädchen, ein trauernder Bruder, ein eiskalter Psychopath ...

Ein heißer Sommertag. In einem verwilderten Garten sitzt ein junges Mädchen auf einer Schaukel. Alles um es herum leuchtet in strahlenden Blütenfarben, doch das Mädchen nimmt nichts davon wahr, es ist blind. Dafür spürt es ganz deutlich, dass sich ihm jemand nähert, jemand, von dem etwas zutiefst Böses ausgeht. Es versucht noch wegzulaufen – vergeblich … Jahre später wird Kommissarin Franziska Gottlob zu einem Wohnheim für Kinder gerufen. Wieder ist ein junges Mädchen verschwunden. Das Kind ist blind. Und vom Täter fehlt jede Spur.

Mein Fazit:

Zehn Jahre vor Beginn der Geschichte ist ein kleines Mädchen verschwunden. Sie ist acht Jahre alt und blind.
Als zehn Jahre später wieder ein kleines blindes Mädchen entführt wird, zieht Franziska Gottlob, die Ermittlerin Parallelen zu dem alten Fall.
Im Laufe der Ermittlungen nimmt sie Kontakt zum Bruder des ersten entführten Mädchens auf.

Dieser wird erneut von seiner Vergangenheit eingeholt, aber die Aussicht, nach all den Jahren den Entführer seiner Schwester auf die Schliche zu kommen, lässt ihn bei den Ermittlungen helfen.

Das Buch löst Ekel, Wut und Angst beim Leser aus, gleichzeitig baut Andreas Winkelmann aber auch eine Spur Romantik und Humor ein.
Der Autor weckt mit den vielen gefährlichen und exotischen Krabbel- und Kriechtieren, die im Buch vorkommen, die Urängste seiner Leser.
Wer ein Problem mit Spinnen und Schlangen hat, sollte das Buch vielleicht nicht unbedingt lesen.

Sarah´s Angst und Hilflosigkeit hat mich sehr berührt.
Ich finde die Vorstellung schrecklich, blind, hilflos und voller Angst einem anderen Menschen ausgeliefert zu sein.
Auch mit dem Bruder Max und Franziska Gottlob habe ich mich mit der Zeit verbunden gefühlt.

Das Ende war dann wiederum sehr überraschend, aber leider wurden die Hintergründe und Beweggründe nicht zufriedenstellend geklärt.
Genau das hätte mich sehr interessiert und die Nichtklärung schmälerte dann leider auch meine ungebrochene Begeisterung für das Buch.
Aus dem Grund bekommt das Buch  :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir

Mittwoch, 18. September 2013

Rezension: Veit Etzold ~ Final Cut

Klappentext:

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und einen Feind.
Die Freunde sind virtuell, der Feind ist real.

Er wird Dich suchen.
Er wird Dich finden.
Er wird Dich töten.

Du hast 438 Freunde auf Facebook.
Und keiner wird etwas merken.



Zum Inhalt:

Ein Killer, der wie ein Computervirus agiert: unsichtbar und allgegenwärtig.
Er nennt sich der Namenlose,und seine Taten versetzen ganz Berlin in Angst und Schrecken.
Hauptkommissarin Clara Vidalis und ihr Team sind in der Abteilung für Pathopsychologie für die schweren Fälle zuständig, aber die Vorgehensweise dieses Verbrechers raubt selbst ihnen den Atem.
Perfide und genial, lenkt er die Ermittler stets auf die falsche Fährte.
Und erst allmählich begreift die Kommissarin, dass der Namenlose sein grausames Spiel nicht mit der Polizei spielen will, sondern nur mit einem Menschen: mit ihr, Clara Vidalis.

Während die Ermittler noch verzweifelt versuchen, die Identität des Killers aufzudecken, startet der Medienmogul Albert Torino eine neue Casting-Show.
Und es gibt jemanden, der diese Show für seine eigenen, brutalen Zwecke nutzen wird:
der Namenlose.

Mein Fazit:

Veit Etzold greift ein Thema auf, das jedem von uns Angst machen kann.
Denn wer fragt sich nicht: was passiert eigentlich mit meinen Angaben? Wozu werden sie benutzt und wer kann sich Zugang zu meinen persönlichen Daten verschaffen?

Die Darstellung der Toten ist unglaublich detailliert und raffiniert! Aber nichts für schwache Nerven, denn es fließt schon viel Blut in dem Buch.

Clara Vidalis, die Ermittlerin,hat mich sehr fasziniert.
Ihre Gedanken und Gefühle sind sehr intensiv dargestellt und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und habe oft mit ihr mitgefühlt.

Und auch in diesem Buch kommt man nicht so leicht auf die Spur des Täter.
Es gibt viele falschen Fährten und man erfährt wirklich erst dann wer der Täter ist, wenn der Autor das Geheimnis lüftet.

Ich finde den Schreibstil des Buches packend und fesselnd und ich habe wieder mal ein Buch entdeckt dass ich richtig gut finde!
Deshalb bekommt das Buch :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir.

Donnerstag, 12. September 2013

Rezension: Chris Carter - Totenkünstler / The Death Sculptor

Klappentext

Die Angst geht um beim Los Angeles Police Department. Wer von ihnen wird das nächste Opfer?
Ein brutaler Mörder tötet Polizisten und formt aus ihren Körpern abscheuliche Figuren.
Er versteht sich als Künstler.
Und genau da setzen Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit ihren Ermittlungen an.
Hunter weiß, wie Mörder denken. Und das könnte sein Todesurteil sein. 


Zum Inhalt:

An einem Sonntagmorgen wird Detective Robert Hunter zu einem Tatort gerufen, an dem ihn nicht nur sein Kollege Carlos
Garcia erwartet, sondern auch ein extrem grausamer Anblick.
Der Ex-Staatsanwaltes Derek Nicholson, dessen Körper bereits vom Lungenkrebs schwer geschädigt war, wurde brutal ermordet.
Sein Körper wurde zerlegt und die Körperteile mit Draht und Sekundenkleber zu einer skurilen Skulptur wieder zusammen gesetzt.
Hunter ist sicher, dass das "Kunstwerk" eine Nachricht des Killers enthält, kann diese aber noch nicht entziffern.

Der hochrangige Freund des Toten, General-Staatsanwalt Bradley möchte den Fall so schnell es geht geklärt haben und drückt den beiden Ermittlern die Staatsanwältin Alice Beaumont aufs Auge.
Alice ist, wie Robert, eine Art Genie, ihr Schwerpunkt liegt allerdings im IT Bereich und logisch angelegter Suche im Internet.
Dann wird eine zweite Leiche entdeckt und mit ihr eine weitere, perverse Skulptur...


Mein Fazit:

Chris Carter schafft es auch in diesem Buch den Leser rasant von einem Schocker zum anderen zu führen.
Dazwischen analysiert man gespannt mit den drei Ermittlern die Motivation dieser Verbrechen - Schritt fuer Schritt.

Wie auch in "der Knochenbrecher" endet jedes Kapitel mit einem Cliffhanger und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Identität des Mörders wird erst auf den letzten Seiten enthüllt und ich war sehr überrascht wer es dann tatsächlich war.
Aber selbst nach der Aufklärung liest man noch gespannt weiter, denn erst ganz zum Schluß schließt sich der Kreis und der Leser versteht, was den Mörder zu seinen grausamen Taten getrieben hat.

Das Buch ist sehr spannend und ich kann es jedem nur empfehlen!
Ich vergebe deshalb :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne

Mittwoch, 11. September 2013

Rezension: Chris Carter ~ der Knochenbrecher

Zum Inhalt:

Es verschwinden junge, gut aussehende Frauen und alle haben nur eines gemeinsam haben: Sie sind Künstlerinnen.
Der Täter platziert sie auf eine bestimmte Weise und überlässt sie dann sich selbst.
Doch wenn sie gefunden werden sind sie tot, auf bestialische Weise hingerichtet.
Vom Täter keine Spur und Detective Hunter ist die Art und Weise wie die Frauen genau sterben lange nicht bewusst.
Und es verschwinden immer mehr Frauen.
Robert Hunter steht vor seinem schlimmsten und schwierigsten Fall…

Mein Fazit:

Mein Fazit:

Das Buch beginnt mit einem Knaller und bewegt sich rasant von einem Schocker zum anderen.
Die Geschichte ist flüssig geschrieben und jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Bis zum Ende ist sowohl das Motiv, als auch die Auswahlkriterien der Opfer unbekannt.
Man wird unweigerlich auf den ein oder anderen Verdacht gelenkt, aber dieser stellt sich am Ende als falsch heraus.

Das Ende rundet den Thriller nochmal perfekt ab!
Und auch hier schafft es Chris Carter nochmal, den Leser auf eine falsche Fährte zu locken.

Insgesamt ein tolles und spannendes Buch und somit eine unbedingte Leseempfehlung!
Ich vergebe deshalb :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne