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Dienstag, 29. März 2016

Rezension: Sheldon Rusch ~ Sündenmord


Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 1
Erscheinungsdatum: 16. Januar 2009
Sprache: Deutsch


Inhalt: 
Eine schreckliche Mordserie erschüttert ganz Illinois: Eine Reihe Prominenter, die mit spektakulären Fällen im Licht der Öffentlichkeit standen, werden brutal hingerichtet. Elizabeth Hewitt bittet ihren ehemaligen Kollegen Matthew um Hilfe. Seit einer schweren Kopfverletzung lebt dieser zurückgezogen in einem buddhistischen Kloster. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Jagd nach dem Killer. Da geraten auch sie ins Visier des Wahnsinnigen…



Mein Fazit:

Elizabeth Taylor Hewitt ist Special Agent und ermittelt in verschiedenen Mordfällen, die alle nur eins gemeinsam zu haben scheinen: Jedes Mordopfer erschien vor nicht allzu langer Zeit in der Boulevardpresse. 
Da sie alleine keinen Ansatz findet, bittet sie ihren ehemaligen Kollegen und Lebenspartner Matthew Carlisle um Hilfe, der mittlerweile als buddhistischer Mönch im Kloster lebt.

Obwohl Matt sich gegen eine Mitarbeit sträubt, entdeckt er jedoch einen Zusammenhang zwischen den Morden: die zehn Gebote. 

Als das CPD den angeblich richtigen Mörder gefasst hat, wird die nächste Leiche entdeckt...


Die Beziehung zwischen Elizabeth und Matthew zieht sich durch das gesamte Buch, sowohl die Gegenwart als auch die Vergangenheit der beiden.
Man erfährt so ihre gemeinsame Geschichte und wieso Matthew sich in ein Kloster zurückgezogen hat.
 

Rusch hat die Spannung durch einen Perspektivenwechsel zwischen Elizabeth, "Gott" (dem Täter) und Matthew gut aufgebaut. 
Durch die verschiedenen Blickwinkel wird die Geschichte vollständig erzählt.


Die Kapitel aus Sicht von "Gott" geschrieben haben mich am meisten fasziniert, da ich zwischenzeitlich tatsächlich kurz gezweifelt habe, ob er wirklich nur ein Mensch ist.
 
Obwohl ich die ersten beiden Fälle von Elizabeth Hewitt nicht gelesen habe, fiel es mir nicht schwer manche Ereignisse im Buch zu verstehen, da Rusch vieles, dass auf  "Rabenmord" und "Mordmelodie" aufbaut, kurz erklärt. 


Durch seinen flüssigen Schreibstil, die kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel, macht der Autor neugierig auf jedes folgende Kapitel und man fliegt nur so durch das Buch.



Ich fand den Thriller sehr spannend und vergebe  :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5:  Sterne.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension: Thomas Dellenbusch - Chase, Jagd auf die stumme Dichterin

Ebook: 75 Seiten
Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch; Auflage: 1
Erscheinungsdatum: 14. November 2015


Inhalt:

Enrique "Rique" Allmers ist Inhaber eines Hamburger Security Unternehmens. Als ihn am Fischmarkt eine junge Frau umrennt, beschützt er sie vor ihren Verfolgern.
Die beiden fliehen, aber man ist ihnen schon mit Verstärkung auf den Fersen.
Rique weiß nicht, wer sie ist oder wer ihre Verfolger sind.
Auch weiß er nicht, warum man hinter ihr her ist. Denn sie spricht nicht mit ihm ...





Mein Fazit:

Katja ist eine junge, mutige und taubstumme Frau, die auf der Flucht vor brutalen Männern ist.
Am Fischmarkt in Hamburg rennt sie Enrique um und er hilft ihr zu fliehen.
Nach und nach entwirrt sich das Geheimnis um Katja´s Flucht.....
Mehr möchte ich über die Geschichte nicht preisgeben, da das Ebook nicht lang ist und sonst zuviel verraten wird.


Chase ist ein kurzes, aber wortgewaltiges Ebook. 
Mit 75 Seiten ist es nicht lang, aber vollgepackt mit rasanten Handlungen, jeder Menge Charme, viel Spannung und auch etwas Romantik.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und man fliegt nur so über die Seiten.

Das Cover passt absolut zum Inhalt der Geschichte und wirkt geheimnisvoll.

Der Leser befindet sich ab der ersten Seite mitten im Geschehen.
Erklärungen werden kurz gehalten, diese reichen aber vollkommen aus, um die Geschichte und die Protagonisten authentisch wirken zu lassen.
Das Ebook hat mich von der ersten Seite an gefesselt und es bekommt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir.

Montag, 26. Oktober 2015

Rezension: Emily Thomsen - Das Nimbusmädchen (Seelenliebe 1)

Erscheinungsdatum: 2. September 2015
Taschenbuch: 446 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform


Inhalt:

Die siebzehnjährige Naemi wünscht sich nichts mehr, als einmal die Wärme der Sonne zu spüren. Auch sechzig Jahre nach dem Ausbruch des Yellowstone Supervulkans beherrscht eine Eiszeit die Erde.
Für den Scionkrieger Galad zählt dagegen nur eines – das Leben seiner Familie. Um sie zu schützen wird er zum Auftragsmörder des Despoten Tyrzon.
Seine neueste Mission: Naemi, die Hüterin der Erde, töten.
Sie ist jedoch seine Zwillingsseele, mit der er vor Jahrhunderten einen Liebesbund geschlossen hat. Niemals darf er Gefühle für Naemi zulassen, denn ihre Mutter ist eines seiner Opfer.
Die Begegnung mit Galad zieht Naemi in einen Krieg, den nur sie allein mit ihrer Hüterinnen-Gabe entscheiden kann.
Das Mädchen sieht sich mit einem Schicksal und Fähigkeiten konfrontiert, von denen sie vorher keine Ahnung hatte und die sie am Ende alles kosten werden.


Mein Fazit:

Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr wegen einem Supervulkanausbruch.
Um überleben zu können, wurde eine riesen Glaskuppel gebaut, in der die Menschen nun leben, geschützt vor der Eiszeit.

Naemi ist 17 Jahre alt und hat gerade ihre Mutter verloren.
Sie ahnt nichts von ihrer Gabe, fühlt sich allerdings meistens als Aussenseiter.
Als sie sich wegschleicht um ihren 17. Geburtstag mit ihren beiden besten Freunden zu feiern, begegnet sie Galad.

Galad ist kein Mensch, er ist ein Scion. 
Sein Heimatplanet wurde vom Imperator Tyrzon versklavt. Die Scions, die ihm nützlich erscheinen, müssen für ihn arbeiten, deren Familien und andere Mitglieder auf dem Planeten werden entweder getötet oder als Druckmittel behalten.
Galad hasst Tyrzon und dass er für ihn arbeiten muss.

Er hat eine besondere Gabe, als einziger seines Volkes und ist deshalb wichtig für Tyrzon: Nur er kann die Hüterinnen verschiedener Planeten töten. 

Als er sich weigert Naemis Mutter zu töten, demonstriert Tyrzon seine Macht und lässt ein Mitglied seiner Familie töten. Um ihn nicht mit einem weiteren Mord zu belasten, tötet sich Naemis Mutter selbst.
 

Galad hat Naemi im Wald aufgelauert, da er auch sie töten soll.
Als er sie berührt, passiert etwas mit ihm, dass er selbst nicht in Worte fassen kann.
Obwohl seine und die Familie seines besten Freundes Rome gefährdet sind, bringt er es nicht über sich Naemi zu töten. 
Wird er dadurch seine Familie verlieren? 
Erwacht Naemi's Gabe rechtzeitig um ihren Planeten zu beschützen? 


Der Roman ist komplex, flüssig, spannend und teilweise beklemmend.

Dennoch gibt es auch humorvolle Szenen und die Geschichte fesselte mich von der ersten Seite an.
 

Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Galad und Naemi geschrieben.
Der Perspektivenwechsel macht das Buch noch spannender und lässt die Protagonisten sehr autenthisch wirken.


Da Emily Thomsen das Buch als Zweiteiler geplant hat, bleiben am Ende einige Fragen offen und manche Handlungsstränge laufen nicht zusammen.
Dennoch hat der 1. Teil ein gelungenes Ende und der Leser ist gespannt wie es weitergeht.

Ich finde das Buch großartig und vergebe deshalb :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne!

Dienstag, 17. März 2015

Rezension: David Sieveking ~ Vergiss mein nicht

Inhalt:

Eine Geschichte, die keinen unberührt lässt:
Die Mutter hat Alzheimer.
Der Sohn, ein bekannter Filmemacher, zieht wieder zu Hause ein, um für sie da zu sein und beschließt, seine Erfahrungen zu dokumentieren.
Es gelingt ihm, mit ihr wunderbar lichte Momente zu erleben.
Durch die Krise der Mutter gerät die Familie ins Wanken. Aber sie findet sich unter der Belastung neu. Eine Liebeserklärung an eine beeindruckende Familie.
Und eine herzzerreißend realistische Darstellung einer Krankheit, vor der wir die Augen nicht verschließen dürfen.







Mein Fazit:

David und seine älteren Schwestern sind bereits von zuhause ausgezogen und seine Schwestern haben selber schon Kinder.
Am Anfang fällt es niemanden auf, dass seine Mutter immer wieder etwas vergisst oder Wörter verwechselt.
Da selbst Ärzte eine Demenz ausschließen, läuft das normale Leben weiter, allerdings versinken Gretel, David´s Mutter, und ihr Mann Malte bald im Chaos.

Als Gretel nicht mehr weiß wie man Milchreis zubereitet und vor lauter Panik mitten auf der Kreuzung mit dem Auto stehen bleibt, da sie nicht mehr weiß wohin sie fahren wollte, müssen sich alle mit der Tatsache abfinden: Gretel hat Alzheimer.

David kommt aufgrund eines beruflichen Engpasses auf die Idee, einen Film über seine Mutter zu machen. Er zieht wieder zuhause ein und begleitet seine Mutter durch ihren vergesslichen Alltag.

Aus einem Film wird eine berührende, traurige und tiefgehende neue Begegnung mit seiner Mutter, seinem Vater und deren Leben.

David Sieveking hat ein sehr persönliches Buch geschrieben und es hat mich sehr berührt.
Der Autor berichtet realistisch und dennoch auf eine bewegende Weise über eine schwierige Erkrankung und gibt anderen Menschen Mut, sich der Herausforderung stellen zu können, wenn ein Familienmitglied an Alzheimer erkrankt.

Das Buch bekommt von mir :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne.


Dienstag, 20. Januar 2015

Rezension: Kim Harrison - Blutspur

Taschenbuch: 592 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag
Original Titel: Dead witch walking


Inhalt:
Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt.
Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur.
Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …


Mein Fazit:

Ein Virus, den ausgerechnet eine genmanipulierte Tomate überträgt, rottet einen großen Teil der Menschheit aus. Da die Menschen den sogennanten "Inderlandern" nun zahlenmäßig nicht mehr überlegen sind, haben die "Sagengestalten" (Vampire, Hexen, Werwölfe...) ihre Tarnung aufgegeben und man lebt Tür an Tür. Auch wenn das so manches mal große und kleine Probleme mit sich bringt..

Rachel Morgan ist eine sympathische und schusselige junge Hexe und Kopfgeldjägerin.
Zusammen mit Jenks, ein kleines Feenartiges Wesen und dutzendfacher Familienvater , ist sie auf der Jagd nach finsteren Kraturen die sich strafbar machen.
Als ihr ein gefangener Leprechaun einen Handel vorschlägt, geht sie darauf ein und schmeisst ihren Job in der magischen Sicherheitsbehörde hin und gründet mit Ivy, einer hübschen Vampirin und Jenks eine eigene Agentur.
Der Sitz der Agentur entpuppt sich als eine alte Kirche und Rachels gesamtes Hab und Gut wurde mit negativen Zaubern belegt.
Mit Ivy unter einem Dach zu wohnen birgt Gefahren, da diese sich nicht immer so gut im Griff hat wie sie sollte und als Rachel merkt dass ihr ehemaliger Chef sie lieber tot als lebendig sehen möchte, ist das Chaos komplett.
Da hilft nur noch eins: Die eigenen Zauber selber herstellen und Trent, dem attraktiven, aber gefährlichen Mann und Gangster, das Handwerk zu legen.
Aber wären da nicht die bösartigen Fairies die Rachel töten wollen und wieso ist ihr Trent immer einen Schritt voraus?

Blutspur ist der Auftakt zu Kim Harrisons Mysterie-Reihe um Rachel Morgan.
Das Buch ist eine Mischung aus Fantasy, Action und WG-Komödie. 
Kim Harrison hat einen flotten und amüsanten Schreibstil und ich musste des öfteren über die Dialoge zwischen Rachel, Jenks und Ivy schmunzeln.

Das Trio aus Rachel, Ivy und Jenks hatte ich bereits nach wenigen Seiten ins Herz geschlossen.Gerade Rachel´s Tollpatschigkeit  macht sie so charmant und dass sie immer wieder auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen ist um aus einem Schlamassel herauszukommen, macht sie authentisch und liebenswert.

Ich habe das Buch nun das zweite mal gelesen und ich fand es wieder amüsant und fesselnd.
Ich kann das Buch nur jedem Fantasy Fan empfehlen :)

Das Buch bekommt :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: :bewertung1von5: Sterne von mir!



Montag, 5. Januar 2015

Rezension: William Sleator - Das Haus der Treppen

Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 1986)



Inhalt: 
Fünf Sechzehnjährige finden sich plötzlich an einem Ort wieder, wo es nur Treppen gibt, die ins Nichts zu führen scheinen.
Die Jugendlichen begreifen schnell, dass sie in eine Extremsituation geraten sind und das es nur darauf ankommt, zu überleben.
Es bricht ein Kampf aller gegen alle aus.
Ein spannender Sciencefictionroman, der zeigt, wie unterschiedlich Menschen in außergewöhnlichen Situationen reagieren.





Mein Fazit:

Die fünf Jugendlichen Blossom, Lola, Peter, Oliver und Abigail werden mit verbundenen Augen an einen merkwürdigen Ort gebracht. Es gibt nur Treppen, die nach oben oder unten führen.

Lola trifft Peter und begibt sich mit ihm auf die Suche nach einem Ausgang. Die beiden finden aber nur Blossom, ein dickes Mädchen, dass einen Automaten gefunden hat, der Essen ausspuckt.
Bald darauf finden sich auch Abigail und Oliver ein.
Die Maschine bringt ihnen bei, was sie tun müssen um Essen zu bekommen.
Allerdings wird "der Preis" für das Essen immer höher und jeder misstraut jedem......

Der Schreibstil ist flüssig und es ist leicht zu lesen.
Das Buch ist stellenweise spannend und die Protagonisten sind authentisch und sympathisch , das waren die wenigen Gründe wieso ich das Buch beendet habe.

Die Geschichte ist merkwürdig und hat mich überhaupt nicht angesprochen.
Auch wenn das Buch unter 200 Seiten hat, ist es teils dennoch langatmig geschrieben.

Mir hat das Buch nicht gefallen, deshalb bekommt es von mir nur :bewertung1von5: Stern.


Mittwoch, 26. November 2014

Rezension: Juliane Käppler ~ Summers Lost



Autorin: Juliane Käppler
Erscheinungsdatum: 15.10.2014
Format: eBook

Beschreibung:
Sie kommen aus einer Welt, aber sie sind sieben Sommer voneinander entfernt.
Für eine Mutprobe soll sich Katharina Conelli einen Luxuswagen "borgen". Die Sache geht gründlich schief, denn sie wird vom Besitzer überrumpelt.
Hals über Kopf verliebt sie sich in Alex Levi, obwohl sie zuerst glaubt, dass sie nichts gemeinsam haben. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall:
Beide stammen aus angesehenen Familien und haben etwas anderes vor, als den für sie vorgesehenen Weg des Erfolgs zu gehen.
Ihre Faszination für das Tauchen verbindet sie bis das Schicksal sie auseinanderreißt.
Sieben Sommer später begegnen sie sich im Süden wieder: als Fremde, die sich verhängnisvoll vertraut sind.




Mein Fazit:

Katharina ist eine unglückliche junge Frau, deren Eltern ein Confiserie-Unternehmen besitzen.
Sie ist reich, hat daran aber absolut kein Interesse.
Ihr Vater ist ein eiskalter Geschäftsmann und ihre Mutter eine Alkoholikerin, das Verhältnis zwischen beiden ist frostig und nur nach aussen hin intakt.
Katharina zählt die Tage, bis sie nach dem Abitur endlich wegziehen kann und ihren Traum, das tauchen, endlich leben kann.
Sie lernt eine Gruppe Skateboarder kennen und muss eine Mutprobe bestehen: Sie soll sich ein Auto "ausleihen" und damit durch Stuttgart fahren.
Der Besitzer, Alex Levi, erwischt sie, hift ihr aber die Mutprobe zu bestehen.
Er kommt ebenso wie sie aus reichem Hause und hat genau wie sie andere Pläne als seine Eltern für ihn vorgesehen haben und er teilt mit ihr die Leidenschafts fürs tauchen.
Die beiden verlieben sich ineinander, aber alles kommt anders als man denkt...


Katharina und Alex sind sehr sympathische Charaktere.
Ich habe die beiden sehr schnell in mein Herz geschlossen und mit den beiden gelitten, mitgefiebert und mich gefreut.
Die Autorin schreibt in ihrem Buch über Liebe und Hass, aber auch über Freundschaft.
Die Tauchszenen sind sehr lebendig und detailliert beschrieben und obwohl ich noch niemals tauchen war, habe ich nun einen ungefähren Einblick in diese Welt bekommen und stelle es mir toll vor.

Die Story ist toll und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten :)

Mir hat das Buch sehr gefallen und deshalb bekommt es von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne :)




Freitag, 11. April 2014

Rezension: Jörg Olbrich ~ Hilmer, der Lemming der nicht sterben wollte

Autor: Jörg Olbrich
Erscheinungsdatum: 5. April 2014
Verlag: neobooks Self-Publishing
Seitenzahl der Ebook Ausgabe: 178 Seiten



Inhalt:

Seit vielen Generationen ist es eine heilige Pflicht für alle Lemminge, sich mit Vollendung des 15 Lebensmonats von den Klippen des Todesfelsen in die Tiefe zu stürzen.
So schafft es das Volk von König Helmut seine Bevölkerungszahlen konstant zu halten.
Einst war es der Prophet Wonibalt, der als erster eine Gruppe von Lemmingen zum Todesfelsen geführt hatte. Seit diesem Tag ist es für jedes Mitglied dieser Rasse eine Ehre, dem Propheten ins gelobte Land zu folgen.
So ist es Brauch. So ist es Sitte. Bisher hat dagegen auch nie ein Lemming protestiert.
Außer Hilmer! 


Mein Fazit:

Jeder Lemming wird von Geburt an auf seinen ehrenvollen Tod, mit Vollendung des 15. Lebensmonat, vorbereitet und auch Hilmer hatte sich gemeinsam mit seinen Cousins Turgi, Torgi und Targi auf das gelobte Land gefreut. 
Als er dann aber auf dem Felsen steht, begreift er den Irrsinn des ganzen und macht einen Rückzieher.

Wieder zuhause angekommen, öffnet ihm sein Nachfolger die Tür, sein Weibchen hatte sich sofort einen neuen gesucht.

Bei seinen Cousins und dem König Helmut stößt er nur auf Unverständnis und Entsetzten, da er die Familienehre beschmutzt hat.
Dieser lässt ihn direkt ins Gefängnis werfen. Dort lernt er Hörg und Henni, die persönlichen Wissenschaftler des Königs kennen.
Diese basteln an einer Verhütungspille in Form eines Kaubonbons, damit sich keine Lemminge mehr vom Felsen stürzen müssen. König Helmut fand diese Idee natürlich gar nicht gut und ließ die beiden einsperren.

Als Hilmer erfährt dass die heiligen Schriften, die den Tod der Lemminge besagen, ihm helfen können, befreit er sich mit Hilfe der beiden Wissenschaftler und macht sich auf eine gefährliche und geheimnisvolle Reise.....


Das Cover ist niedlich, man sieht einen Lemming, der an einem Ast hängt.
Man sollte allerdings nicht nur ein niedliches Kinderbuch erwarten, denn es geht auch um die radikale Art und weise, wie Lemminge eine Übervölkerung vermeiden, Massenselbstmord. 

Jörg Olbrich schafft es mit seiner lustigen Geschichte den Leser sehr schnell in seinen Bann zu ziehen.
Der flüssige und lockere Schreibstil, rundet das Lesevergnügen noch zusätzlich ab.
Die skurillen Szenarien haben mich oft auflachen lassen und man bangt, leidet und schmunzelt mit Hilmer.

Das Buch ist absolut lesenswert und bekommt   :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne von mir!

Mittwoch, 12. Februar 2014

Rezension: Cierra Kass ~ Selection

Inhalt:

Die Chance deines Lebens?

35 perfekte Mädchen – und eine von ihnen wird erwählt.
Sie wird Prinz Maxon, den Thronfolger des Staates Illeá, heiraten.
Für die hübsche America Singer ist das die Chance, aus einer niedrigen Kaste in die oberste Schicht der Gesellschaft aufzusteigen und damit ihre Familie aus der Armut zu befreien. Doch zu welchem Preis?
Will sie vor den Augen des ganzen Landes mit den anderen Mädchen um die Gunst eines Prinzen konkurrieren, den sie gar nicht begehrt?
Und will sie auf Aspen verzichten, ihre heimliche große Liebe?

Mein Fazit:

Die Überreste von Amerika wurden nach dem 4. Weltkrieg zum Land Illeà. Die Bevölkerung ist in 8 Kasten eingeteilt und je höher die Kaste, umso höher der Standart.

America ist eine hübsche junge Frau, die in Kaste 5 aufwächst. Aspen, der Nachbarjunge aus der 8. Kaste, ist ihr heimlicher Freund, mit dem sie sich Nachts im Baumhaus in ihrem Garten trifft.

Eines Tages bekommt America einen Brief des Königspaares, da der Prinz nach einer Frau sucht.
Alle Jungfrauen ab 16 dürfen sich bewerben.
Da die zukünftige Prinzessin und deren Familie in Kaste 1 aufsteigen, drängt ihre Mutter sie dazu, sich anzumelden. America weigert sich, da sie Aspen liebt, aber als auch er sie dazu ermutigt, meldet sie sich an. Da sie meint sowieso niemals ausgewählt zu werden, macht sie sich keine weiteren Gedanken darüber.

Doch dann wird ausgerechnet sie ausgewählt!
Im Fernsehen tritt Prinz Maxon sehr eingebildet und steif auf und America glaubt einem arroganten und oberflächlichen Prinzen zu begegnen. Doch zu ihrem Erstaunen und nach einigen Missverständnissen
erkennt sie, dass der Prinz so gar nicht ist, wie sie es erwartet hatte und es auch unter den Bewerberinnen durchaus Neid und Feindschaften gibt...


Selection ist der 1. Band einer dystopischen Triologie.
Das Cover ist wunderschön und hat mich gleich magisch angezogen. 

Kierra Cass hat eine Mischung aus dem Bachelor und Walt Disney erschaffen und es ist ihr eine sehr gute Mischung gelungen.
Sie schafft es innerhalb kürzester Zeit den Leser zu verzaubern und man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch den jugendlichen Schreibstil lässt sich das Buch einfach und leicht lesen.

America und Maxon sind mir nach kurzer Zeit ans Herz gewachsen und ich habe mit ihnen gelacht und gelitten.
Selection hat eindeutig Suchtpotential und ich freue mich sehr auf den 2. Band, der am 20.2.2014 erscheint.
Das Buch bekommt von mir  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne.




Rezension: Jeanice Krock ~ Licht und Schatten 2: Die Sternseherin

Inhalt:

Nachdem die Feentochter Estelle Paris Hals über Kopf verlassen muss, wird sie von Freunden im rauhen Schottland versteckt.
Aber auch dort treiben Vampire und Elfen ihr Unwesen und bald erkennt sie: Alle suchen fieberhaft nach einem alten Buch, dem Grimoire, das unglaubliche Kräfte verleihen kann.
Während sie sich an der Suche beteiligt, gerät sie in den Strudel der Leidenschaft und muss sich schließlich entscheiden: Elf oder Vampir?
Aber vielleicht haben die Göttinnen des Schicksals auch etwas ganz anderes im Sinn ...

Mein Fazit:

Im zweiten Teil von "Licht und Schatten" geht es um die Fee Estelle, die Zwillingsschwester von Selena und Schwester von Nuriya.
Estelle hat Visionen und als diese ausser Kontrolle geraten, kommen ihr Nuriya und Kieran zu Hilfe.
Da sie alles abblockt und Vampiren nicht traut, reist sie ins Ausland um neu anzufangen.

In den ersten Tagen lernt sie den charmanten Julen kennen und kurz darauf den verschlossenen Bibliothekar Asher (Kierans Bruder). Beide fühlen sich zu ihr hingezogen, verbergen aber jeweils etwas vor ihr. 
Als Julen sie in die Suche nach dem Grimoire verwickelt, Asher sich mehr und mehr zu ihr hingezogen fühlt und ein verrückter Professor alten Menschen ewiges Leben verspricht, ist es vorbei mit einem ruhigen Start in ein neues Leben und Estelle hat mehr Aufregung als ihr lieb ist...

Der zweite Teil der "Licht und Schatten" Reihe ist manchmal etwas verwirrend, da teils zuviel auf einmal passiert, dennoch hat Jeanice Krock eine tolle Fortsetzung geschrieben.
Es gibt wieder viel Liebe und spannende Szenen und auch die Erotik kommt nicht zu kurz.

Ich finde die Fortsetzung gelungen und gebe dem Buch  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5:  :bewertung1von5: Sterne.